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Schlüsselwort: Echtzeit

Katastrophenmanagement: zeitnah reagieren und gemeinschaftlich handeln
Katastrophenmanagement: zeitnah reagieren und gemeinschaftlich handeln

[14|02|2017]

Vorausschauende Katastrophenhilfe mittels Echtzeitkollaboration: SCE schließt langjähriges Forschungsprojekt ab

 

Globale Herausforderungen in Krisenzeiten gemeinschaftlich und in Echtzeit lösen: Mit der Verteidigung ihrer Dissertation zum Thema „Real-time foresight-preparedness for dynamic innovation networks“ bringt Dr. Christina Weber, Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) , ein langjähriges Forschungsprojekt zu Ende.

 

In den vergangenen sieben Jahren forschten das SCE der Hochschule München und die Leiden University in den Niederlanden gemeinschaftlich an der Entwicklung dynamischer Innovationsnetzwerke im Bereich des Katastrophenmanagements. Was kompliziert klingt, soll in der Praxis vieles vereinfachen: Katastrophenmanagement muss zeitnah, effizient und vor allem gemeinschaftlich erfolgen. Diese Voraussetzungen sind oft nicht erfüllt. Trotz digitaler Unterstützung und vorausschauender Planung scheitern viele Projekte an den Herausforderungen globaler Zusammenarbeit.

 

Kollaboration in turbulenter Umgebung

Tsunamis, Erdbeben und Lawinenabgänge sind wiederkehrende globale Phänomene, kaum ein Monat vergeht ohne eine Naturkatastrophe, die die Welt erschüttert. Doch wie reagiert man in Katastrophensituationen? Unter hoher Unsicherheit muss globale Kollaboration von Hilfsorganisationen, staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren sowie freiwilligen Helfern nachhaltig und innovativ vorangehen.

 

An diesem Punkt setzte das Forschungsprojekt „Dynamic Innovation Networks in Disaster Management“ an. Durch eine vergleichende Analyse von katastrophalen Ereignissen, beteiligten heterogene Akteuren und sich wiederholenden Kommunikationsprozessen wurden verschiedene Erfolgsmuster sichtbar, die innovativen und nachhaltigen Wiederaufbau begünstigen. Mit diesen Mustern, den „dynamic network principles“, leistet das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von prozessualer Netzwerksteuerung und zur Evaluation von Innovationsnetzwerken und Gründungsteams.

 

 

Mit der Verteidigung ihrer Dissertation an der Leiden University brachte Dr. Christina Weber das von der Hella-Langer-Stiftung geförderte Projekt Ende Dezember 2016 zu einem endgültigen Abschluss.

 

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit sind in der Bücherei der Universität Leiden online zugänglich.

 

 

SCE/Valerie Stärk

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