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Visonen für Digitale Prüfungen

Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich betont in seiner Eröffnungsrede die Relevanz der weiteren Verbreitung digitaler Prüfungen an der HM (Foto: Hochschule München)
Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich betont in seiner Eröffnungsrede die Relevanz der weiteren Verbreitung digitaler Prüfungen an der HM (Foto: Hochschule München)

[23|05|2017]

Informieren und Ausprobieren: erste Einblicke in die digitale Zukunft des Prüfungsbereiches der HM

 

Ende April fand der erste Workshop zum Thema digitale Prüfungen an der HM statt. Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zwölf Fakultäten nahmen teil, um sich zum Vorhaben des ZUG-Projektteams „Digitale Prüfungen“ zu informieren. Für das Projektteam stand neben der Information der Teilnehmenden auch das Erfragen und Sammeln der Bedarfe der Lehrenden im Vordergrund. Im Themenbereich der digitalen Prüfung steckt ein enormes Potenzial, das in den nächsten drei Jahren des ZUG-Projekts ausgebaut werden soll. Das Projektteam „Digitale Prüfungen“ wird verschiedene Prüfungsformate von der Konzeption bis zur Durchführung von Pilotprüfungen begleiten. Dabei werden rechtliche Aspekte, die konkrete (technische) Umsetzung sowie die Kompetenzorientierung der jeweiligen Prüfungen berücksichtigt.

 

Ideenwerkstatt „Digitale Prüfungen“

 

Direkt im Anschluss an die Eröffnungsrede von Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich wurden die Teilnehmenden selbst aktiv und sollten sich zum Thema der digitalen Prüfungen positionieren. Hier zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit großes Interesse an der zukünftigen Umsetzung von Prüfungen in digitaler Form hat.

 

Nach einem einführenden Vortrag, in dem erste Fragen geklärt werden konnten, wurden die Teilnehmer selbst aktiv und konnten sich im Rahmen eines Infomarkts Einblick in schon funktionierende Ansätze digitaler Prüfungen an der Hochschule München verschaffen. Es wurden verschiedene Prüfungsformate in unterschiedlichen technischen Systemen vorgestellt. Klassische Testformate wie z. B. Zuordnungsfragen, Lückentexte, Kurzantworten oder Multiple Choice Fragen können in der Plattform „Moodle“ umgesetzt werden. Eine an der Hochschule entwickelte abgesicherte Desktopumgebung macht das anwendungsorientierte Prüfen mit nahezu beliebiger Software möglich, so dass die in der Veranstaltung erlernten Methoden im Sinne des Constructive Alignments auch in der Prüfung angewendet werden können. Auch Mischformen von Papierprüfungen mit einem Computer als Hilfsmittel wurden vorgestellt.

 

In einer Ideenwerkstatt unterstützten die Projektmitglieder parallel Teilnehmende bei konkreten ersten Schritten zur Durchführung einer eigenen digitalen Prüfung, während an einem Infostand weitere Fragen erörtert wurden. In lebhaften Diskussionen konnten Bedarfe ausgetauscht, Fragen geklärt, neue Fragen aufgeworfen und Konzepte entwickelt oder verfeinert werden.

 

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen für den produktiven Workshop und freuen uns auf die kommenden Jahre.

 

Sie konnten nicht teilnehmen, oder haben weiteres Interesse? Unter erreichen Sie die Mitarbeiterinnen des Teams „Digitale Prüfungen“ des ZUG-Projekts.

 

ZUG – Wir fördern Studienerfolg

 

 

Nicht nur informieren, sondern auch diskutieren: An den Infoständen des ZUG-Projektteams war Platz für Fragen und Anregungen der TeilnehmerInnen
Nicht nur informieren, sondern auch diskutieren: An den Infoständen des ZUG-Projektteams war Platz für Fragen und Anregungen der TeilnehmerInnen

 

 

Janina Rustaee / Kristina Piecha

 

 

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