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Studierende starten Stratosphärenballon

Ein Teil des HM-Strato-Projektteams bei der Planung der Systemarchitektur (Foto: Bianca Schlachtbauer)
Ein Teil des HM-Strato-Projektteams bei der Planung der Systemarchitektur (Foto: Bianca Schlachtbauer)

[08|06|2018]

Systems-Engineering-Studium praktisch angewendet

 

Mitte Juni werden Studierende der Hochschule München von dem Gelände der Technischen Universität München in Garching aus einen Ballon in die Stratosphäre schicken, also in mehr als 20 Kilometer Höhe. Den Stratosphärenballon inklusive einer Nutzlastgondel aus Styropor, die diverse Mess- und Kommunikationstechnik transportiert, entwickelten die acht Studierenden des Masters Systems Engineering von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik im Rahmen einer Lehrveranstaltung, die von Prof. Dr. Claudio Zuccaro betreut wird.

 

Basis für eine zukünftige Testplattform

Insgesamt wird der Ballon circa drei Stunden lang steigen, bis er in der Stratosphäre platzt. Währenddessen messen die Geräte in der Nutzlastgondel Daten wie die Position des Ballons und die Umgebungstemperatur. Außerdem zeichnet eine Kamera kontinuierlich Bildmaterial auf. Die Daten werden an eine Bodenstation auf dem Dach der HM gesendet. Mit einem Fallschirm wird die Gondel zurück auf die Erde sinken, für ihre Bergung haben die Studierenden die Flugroute des Ballons vorher berechnet. Im Anschluss wertet das Team die gesammelten Daten aus. Die Mess- und Übertragungstechnik in der Nutzlastgondel dient als Pilot-Testplattform für zukünftige, sogenannte „CubeSat-Projekte“ der Hochschule München, bei denen diese Art von Kommunikationstechnik getestet werden soll.

 

 

Mirja Fürst

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