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Rückenwind für M:UniverCity

M:UniverCity nimmt Fahrt auf durch das Förderprogramm Future Lab (Grafik: Stifterverband/Sven Sedivy)
M:UniverCity nimmt Fahrt auf durch das Förderprogramm Future Lab (Grafik: Stifterverband/Sven Sedivy)

[12|09|2018]

Mit ExpertInnen Kooperationen in Forschung und Transfer voranbringen

 

Menschen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft forschen heute oft gemeinsam. Oder sie tauschen untereinander ihr Wissen aus. Die HM erhält jetzt eine Förderung aus dem Programm "Future Lab" des Stifterverbandes und der Heinz-Nixdorf-Stiftung, um mit ExpertInnen verbesserte Strukturen für ihr Kooperationsprojekt M:UniverCity zu entwickeln.

 

Die Herausforderungen eines immer schnelleren gesellschaftlichen Wandels heutzutage sind komplex. Um erfolgreiche Lösungen dafür zu entwickeln, sind vielfältige Perspektiven und Wissensbestände notwendig. Kooperationsprojekte, bei denen neben WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Institutionen auch Menschen aus Wirtschaft oder Zivilgesellschaft an der Wissensgenerierung mitwirken, sind deshalb die Zukunft.

 

Future Lab: Kooperationsgovernance verbessern

Um die Zusammenarbeit von KooperationspartnerInnen in Forschungs-, Lehr- und Transfer-Projekten der Hochschulen zu fördern, lobten der Stifterverband und die Heinz-Nixdorf-Stiftung das Programm "Future Lab" aus: Acht von 34 Hochschulen bekamen den Zuschlag für eine finanzielle Förderung und die Unterstützung durch ExpertInnen und Coaches. "Kooperationsgovernance" soll bessere Strukturen, nachhaltigere Beziehungen und eine leistungsfähigere Zusammenarbeit für die oft sehr unterschiedlichen KooperationspartnerInnen bringen.

 

Die Hochschule München bewarb sich mit ihrem Innovationsnetzwerk M:UniverCity, das vor allem zwei Punkte des gängigen Verständnisses von Wissenstransfer der Hochschulen in die Gesellschaft ändern möchte: Den Kreis der Beteiligten und die Art der Zusammenarbeit.

 

Ziel ist gemeinsame Wissensgenerierung

An die Stelle einseitiger Wissenserzeugung und nachgelagerter Transferbemühungen tritt ein Innovationsprozess, der eine gemeinsame und wechselseitige Wissensgenerierung (Co-Creation) zum Ziel hat. Dieser integriert Kompetenzen und Interessen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus Politik und Zivilgesellschaft. Partner in dem Netzwerk sind neben der Hochschule München (HM) und dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) bisher unter anderem die Landeshauptstadt München, die Industrie-und Handelskammer sowie diverse Wirtschaftsunternehmen und Stiftungen.

 

"Die Steuerung eines solchen dynamischen, auf Freiwilligkeit basierenden Netzwerks ist eine echte Herausforderung. Wir sehen im Future Lab "Kooperationsgovernance" des Stifterverbands und der Heinz-Nixdorf-Stiftung eine einmalige Gelegenheit, unsere eigenen Erfahrungen einzubringen. So können wir gemeinsam mit den anderen ausgewählten Hochschulen und ExpertInnen "M:UniverCity" und ähnliche Initiativen in Deutschland vorantreiben", sagt Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule München.

 

 

Christiane Taddigs-Hirsch

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