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Energetische Simulationen für Forschung und Lehre

Modulare Systemsimulation zur Prognose des dynamischen Verhaltens von Raumklima und Jahresenergiebedarf (Quelle: Prof. Dr. Madjid Madjidi)
Modulare Systemsimulation zur Prognose des dynamischen Verhaltens von Raumklima und Jahresenergiebedarf (Quelle: Prof. Dr. Madjid Madjidi)

[15|04|2019]

Im Forschungsprojekt SimQuality werden neue Gebäude- und Anlagenmodelle entwickelt

 

Angenehm temperiert und energieeffizient, dabei ressourcenschonend gebaut und wirtschaftlich betreibbar – moderne Gebäude sollen viele Anforderungen erfüllen. Energetische Gebäude- und Anlagensimulationen helfen bei der optimalen Planung von Lüftung, Heizung, Kühlung und Regelung. Im Rahmen des Forschungsprojekts SimQuality werden hierfür an der Hochschule München anforderungsgerechte Simulationsprogramme entwickelt und Mindestanforderungen für Simulationen definiert.

 

Simulationen basieren auf vernetzten Modellen, die miteinander kommunizieren, um etwa das Temperaturverhalten eines Gebäudes zu prognostizieren oder Energiebedarfswerte für Gebäude und ihre technischen Anlagen zu ermitteln. „Im Verbundprojekt SimQuality liegt der Schwerpunkt der HM auf dem Themengebiet Lehre und Ausbildung von Fachingenieuren“, sagt Professor Dr. Madjid Madjidi von der Fakultät für Versorgungs- und Gebäudetechnik, Verfahrenstechnik Papier und Verpackung, Druck und Medientechnik, der das Projekt an der HM im Bereich Versorgungs- und Gebäudetechnik leitet. „Wir definieren die Anforderungen an die Simulationen daher aus dieser Perspektive.“

 

Es gibt bereits sehr positive erste Erfahrungen zum Einsatz der Simulation als Ausbildungswerkzeug im Labor für Studierende des Bachelorstudiengangs Energie- und Gebäudetechnik sowie als Beratungswerkzeug bei der Zusammenarbeit mit ArchitektInnen im Masterstudiengang Gebäudetechnik. Zukünftig sollen Studierenden für die Simulationen Open-Source-Lösungen an die Hand gegeben werden, mit denen sie auch später weiterarbeiten können. Als ersten Schritt auf diesem Weg werden im Rahmen des Projekts bestehende Modelle in eine Open-Source-Umgebung übertragen. Außerdem werden die Modellstrukturen didaktisch verbessert. Dabei sollen die Teilmodelle der Simulation realen Anlagenkomponenten zuordenbar sein, um den Studierenden die Zusammenhänge noch besser als bisher vermitteln zu können.

 

SimQuality wird im Rahmen der Forschungsinitiative „Energieoptimiertes Bauen“ (EnOB) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Projektpartner sind die TU Dresden, die RWTH Aachen und zwei Partner aus der Planungspraxis.

 

Weitere Informationen finden Interessierte unter diesem Link.

 

 

Monika Gödde

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