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Mehr Digitalisierungsfachkräfte

HM-Präsident Leitner (r.) übergab Wissenschaftsminister Bernd Sibler (m.) das Konzept für das MUC.DAI; (l.) Prof. Dr. Veronika Thurner, Dekanin der Fakultät für Informatik und Mathematik (Foto: StMWK)
HM-Präsident Leitner (r.) übergab Wissenschaftsminister Bernd Sibler (m.) das Konzept für das MUC.DAI; (l.) Prof. Dr. Veronika Thurner, Dekanin der Fakultät für Informatik und Mathematik (Foto: StMWK)

[18|07|2019]

HM-Präsident überreicht Konzept für neues Zentrum zur Ausbildung von IT-ExpertInnen

 

Die Hochschule München (HM) plant den Aufbau eines „Munich Center for Digital Sciences and Artificial Intelligence“ (MUC.DAI), durch welches zusätzlich 2.000 Studierende im Bereich IT und Digitalisierung aufgenommen werden sollen. HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner übergab Wissenschaftsminister Bernd Sibler den Entwurf für das anvisierte Zentrum „Munich Center for Digital Sciences and Artificial Intelligence“.

 

Vor allem in Bereichen mit hohem Digitalisierungsgrad herrscht Fachkräftemangel. Neben der Informatik betrifft dieser auch viele andere Branchen, in denen die Digitalisierung rasant fortschreitet. Branchenverbände sprechen von aktuell fast 100.000 vakanten Stellen, die nicht besetzt werden können. „Es ist volkswirtschaftlich nicht vertretbar, dass wir jedes Jahr mangels Ressourcen mehreren hundert Studieninteressierten ein Studium in der Informatik verwehren müssen“, sagt Leitner.

 

HM als ideales Umfeld für IT-ExpertInnenausbildung

Die Hochschule München reagiert auf den ExpertInnen-Bedarf und die Forderungen der Wirtschaft mit dem Plan, Studienplätze in der Informatik sowie den digitalen Querschnittsfächern massiv auszubauen. „Die Hochschule München ist bekannt für ihr exzellentes Informatikstudium. Im Hochschulranking der WirtschaftsWoche belegt unsere Hochschule sowohl in der Informatik als auch in der Wirtschaftsinformatik seit vielen Jahren den 1. Platz“, sagt Leitner zur Ausbildungsqualität der Hochschule München. Zu den derzeit etwa 1.200 Studierenden der Fakultät für Informatik und Mathematik in den Studienrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Scientific Computing und Stochastic Engineering sollen zusätzlich noch 2.000 Studierende kommen.

 

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz gehören zu den Megathemen unserer Gesellschaft! Die Hochschule München hat für den Ausbau des entsprechenden Studienangebots ein durchdachtes und schlüssiges Konzept vorgelegt. Damit nimmt sie sich den aktuellen Herausforderungen an und eröffnet noch mehr Studentinnen und Studenten die Chance, sich wertvolles Know-how anzueignen, um als Problemlöser und Zukunftsgestalter entscheidende Fragen von morgen anzugehen. Dieses Engagement kommt vielen jungen Menschen und ebenso dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern zugute.“

 

Das MUC.DAI als transdisziplinäre Einrichtung

Das geplante Zentrum soll mit 25 Bachelor- und Masterstudiengängen dem Fachkräftemangel in drei Richtungen entgegenwirken: Mit Studienangeboten, die der voranschreitenden Spezialisierung in der Informatik Rechnung tragen, mit Studiengängen, die Digitalisierungskompetenzen in informatiknahen Fächern aufbauen sowie mit Ausbildungsmöglichkeiten für bisher informatikferne Fachbereiche. Das Spektrum soll von Machine Learning und Data Science über Bauinformatik und Interaction Design bis hin zu Psychologie in der Informatik reichen.

 

 

Christiane Taddigs-Hirsch

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