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1. Platz beim Open Data Impact Award

Satellitendaten sind kostenlos global verfügbar (Foto: NASA/Unsplash)
Satellitendaten sind kostenlos global verfügbar (Foto: NASA/Unsplash)

[14|10|2020]

Erfolgreich mit Datensatz zur Entwicklung von KI-Verfahren in der Erdbeobachtung

 

Prof. Dr. Michael Schmitt von der Hochschule München hat den ersten Platz beim Open Data Impact Award des Stifterverbands erzielt. Diesen erhielt der Wissenschaftler für seinen Datensatz zur Entwicklung von Künstlichen-Intelligenz-Verfahren in der Erdbeobachtung. In dem dynamischen Feld kommt es aktuell zu spannenden Firmengründungen und innovativen Geschäftsideen. Satellitendaten sind mittlerweile global und kostenfrei verfügbar. In Kombination mit modernen KI-Methoden bieten sich mit diesen Daten in Zukunft zahlreiche Möglichkeiten für einen Transfer von Erkenntnissen aus der Forschung in die Praxis.

 

Michael Schmitt forscht jetzt an der HM (Foto: Anna Held)
Michael Schmitt forscht jetzt an der HM (Foto: Anna Held)

Ausgefeilte Algorithmen zur Informationsgewinnung

In seiner Forschungsarbeit haben Schmitt und seine Kollegen einen Datensatz erstellt, mit dem sich in der Erdbeobachtung KI-Modelle für die automatisierte Auswertung von Satellitendaten entwickeln lassen. „Wie weltweit Ozeane oder Wälder verteilt sind, lässt sich aus den bisherigen Satellitendaten relativ leicht ablesen. Unser Ziel war es aber, einen Datensatz zu entwickeln, mit dem sich Landbedeckung allgemein genau klassifizieren lässt“, sagt Schmitt. Möglich sei damit aber auch, Prozesse wie den Klimawandel, die Urbanisierung oder die Entwicklung von Slums zu analysieren. Schmitt forschte bei der Bewerbung für den Preis noch an der Technischen Universität München. Seit September ist er an der HM Professor für angewandte Geodäsie mit dem Schwerpunkt Fernerkundung an der Fakultät für Geoinformation.

 

Innovationspotenzial für Wissenschaft und Gesellschaft

Mit der Auszeichnung soll das Potenzial von offenen Daten der Wissenschaft für Innovation und Gesellschaft hervorgehoben werden. Daten aus der Forschung werden offengelegt und sind somit breiter für Innovationen nutzbar.

 

Dieses Youtube-Video veranschaulicht, worum es in diesem Projekt geht. Ebenso wie dieses PDF des Open Data Impact Awards.

 

 

Ralf Kastner

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