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EU-Initiative "Europäische Hochschulen"

UAS7 setzt auf innovationsorientierte Förderung (Bild: UAS7)
UAS7 setzt auf innovationsorientierte Förderung (Bild: UAS7)

[10|06|2021]

UAS7 und die HM plädieren für stärkere Berücksichtigung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften

 

Das Hochschulnetzwerk UAS7 begrüßt die 2018 gestartete EU-Initiative "Europäische Hochschulen" zum Aufbau europaweiter Hochschulnetzwerke als eine wichtige Vision für Europa.

 

Offenheit und Vielfalt bewahren

In den beiden ersten Runden der Initiative 2019 und 2020 wurden 41 europäische Hochschulnetzwerke mit insgesamt 280 beteiligten Hochschulen gefördert. Bereits in der ersten Runde waren Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zahlenmäßig unterrepräsentiert. Jetzt lassen erste Planungen befürchten, dass die Förderung von HAW-Netzwerken noch stärker eingeschränkt wird.

 

HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner erläutert die Brisanz der aktuellen Beratungen: „Mit nur zwei geförderten deutschen HAWs in den europäischen Hochschulnetzwerken ist eine Ausgewogenheit der Hochschultypen im Programm derzeit nicht gegeben. Es besteht die Gefahr, dass HAWs dauerhaft ausgeschlossen werden und dass sich die Vielfalt der Hochschultypen im Programm "Europäische Hochschulen" nicht wiederspiegelt.“

 

Das Hochschulnetzwerk UAS7 , ein Bündnis von sieben forschungsorientierten deutschen Hochschulen, fordert von der EU-Initiative ein klares Bekenntnis zu den HAWs. Den Hochschulen kommt im europäischen Wirtschafts- und Bildungssystem eine zentrale Bedeutung zu, um die großen gesellschaftliche Aufgaben zu bewältigen und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

 

 

Ralf Kastner

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