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Neue Nachhaltigkeitsstrategie

Arbeiten gemeinsam an der neuen Nachhaltigkeitsstrategie der HM: Prof. Dr. Georg Zollner und Claudia Hutten (Foto: Johanna Weber)
Arbeiten gemeinsam an der neuen Nachhaltigkeitsstrategie der HM: Prof. Dr. Georg Zollner und Claudia Hutten (Foto: Johanna Weber)

[19|01|2022]

Strategie N als Chance zur Etablierung von gelebter Nachhaltigkeit an der HM

 

Initiiert durch die Hochschulleitung setzen der Nachhaltigkeitsbeauftragte der HM, Prof. Dr. Georg Zollner, und Projektleiterin Claudia Hutten gemeinsam mit einem Kernteam einen hochschulweiten Strategieprozess auf. Ziel ist es, in einem partizipativen Prozess alle Nachhaltigkeitsaktivitäten der HM zu erfassen und zusammen mit neuen Aktivitäten als „Strategie N“ zu gelebter Nachhaltigkeit an der HM zu bündeln.

 

Was verbirgt sich hinter Strategie N?

Georg Zollner: Zur Nachhaltigkeit hat sich die Hochschule München schon lange bekannt, etwa in ihrem Absolventenprofil oder als Partner des Netzwerks Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern. Mit der neuen Strategie N sollen die Nachhaltigkeitsbestrebungen in sechs Handlungsfeldern – Lehre, Forschung, Transfer, Governance, Betrieb und studentisches Engagement – als partizipativer Prozess verstanden werden und noch mehr Fahrt aufnehmen.

 

Welche Nachhaltigkeitsaktivitäten laufen aktuell an der HM?

Claudia Hutten: Eine Vielzahl: angefangen bei Angeboten im Bereich Gesundheit und Gleichstellung über die Stelle des Nachhaltigkeitsbeauftragten, das BNE-Team mit den Beauftragten aus allen Fakultäten, koordiniert vom Team N, und das Nachhaltigkeitszertifikat in der Lehre, über Forschungsinstitute wie das Institut für nachhaltige Energiesysteme oder das Institut für energieeffiziente Gebäude, über nachhaltige Real Projects im SCE, die Social Entrepreneurship Academy und Co-Creation-Workshops im Lab zur Klimaneutralen Metropole von M:UniverCity bis hin zum Referat für Nachhaltige Entwicklung unserer Studierendenvertretung. Über Strategie N möchten wir diese positiven Energien konsolidieren und den Impulsen noch mehr Raum geben, sie vernetzen, weiterentwickeln und transparenter machen.

 

Welche Akteure sollen beteiligt werden?

Zollner: Nach ersten Kick-off-Gesprächen mit der Hochschulleitung werden wir im nächsten Schritt Expertengespräche mit einer Reihe von internen Stakeholdern führen und dabei zusätzliche Impulse sammeln. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen unter weiterer Beteiligung von möglichst vielen Interessierten Workshops stattfinden: zur Erarbeitung konkreter Ziele und Maßnahmen in den genannten sechs Handlungsfeldern. Das Besondere daran: Erstmals werden auch Studierende aktiv in den Strategieprozess eingebunden. Im Prinzip geht es bei Strategie N darum, das intrinsische Nachhaltigkeits-Engagement vieler Kollegen, Studierenden sowie Mitarbeitenden sichtbarer zu machen, wo möglich zu fördern – und damit mehr Kraft und positive Energie für Nachhaltigkeit an der HM freizusetzen.

 

Nachhaltigkeit im Fokus – für sechs Handlungsfelder der HM (Foto: Johanna Weber)
Nachhaltigkeit im Fokus – für sechs Handlungsfelder der HM (Foto: Johanna Weber)

 

Welche Meilensteine sind geplant?

Hutten: Noch konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf das Kernteam. Der Strategieprozess erfolgt aber nicht „im stillen Kämmerlein“, sondern wird – begleitet von Gesprächen, Workshops und Feedbackrunden mit unseren Stakeholdern – immer weitere Kreise ziehen. Dabei wird er eng verknüpft werden mit dem parallel laufenden Update des Hochschulentwicklungsplans. Wenn der Prozess dann finalisiert und zudem als Querschnittsthema im Hochschulentwicklungsplan verankert ist, sind wir hoffentlich schon einen wesentlichen Schritt weiter in Richtung gelebter Nachhaltigkeit an der HM.

 

Wie kann gelebte Nachhaltigkeit an der HM konkret aussehen?

Hutten: Nachhaltigkeit geht uns alle an. Für Strategie N bedeutet das: Wir möchten nicht nur eine Vernetzungsplattform für die großen Themen etablieren, sondern es jedem Hochschulangehörigen leichter machen, Nachhaltigkeit zu leben. Dabei geht es nicht nur darum, Nachhaltigkeit im Alltag zu befördern, wie zum Beispiel, dass jeder die Heizung im Büro herunterregelt, sondern Nachhaltigkeit auch in fachlichen Themenstellungen des täglichen Arbeitsbereichs regelmäßig mitzudenken. So verändert sich das System und das macht es letztlich für jeden leichter, etwas zu tun. Dann macht gelebte Nachhaltigkeit aus dem „Sollen“ ein „Wollen“.

 

Welche Vision hat Strategie N?

Zollner: Für die Hochschule ist es eine große Verantwortung und Riesenchance gleichermaßen, unseren Studierenden ein nachhaltiges Mindset für ihre und somit für unser aller Zukunft mitzugeben. Wenn es der HM gelingt, in puncto Nachhaltigkeit möglichst viele Studierende zu erreichen und gleichzeitig ein verantwortlicher Akteur zu sein, können wir nicht nur Nachhaltigkeit für die Hochschule München, sondern für die ganze Gesellschaft mitgestalten.

 

Das Interview führte Daniela Hansjakob

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